Freitag, 18. Dezember 2009

Schreibaufgabe Nr. 25: Geschichten erwürfeln

Hier die letzte Schreibaufgabe für dieses Jahr. Es ist eine, die mir und auch meinen Schreibschülern immer besonders viel Spaß gemacht hat.

Erstelle verschiedene Listen, je länger desto besser. Auf den Listen solltest Du folgende Themen haben: Charaktere, Schauplätze, Situationen, Objekte, Waffen, Motive und so weiter. Nummeriere die einzelnen Listen durch und nun wirf die Würfel. Schreibe einen Absatz der Geschichte oder notiere Dir stichpunktartig eine mögliche Geschichte. Wenn Du Lust hast, kannst Du auch gleich eine kurze Geschichte daraus basteln.

Kann man aus den zufällig zusammen gewürfelten Vorgaben eine gute Geschichte machen? Wenn nicht, lege die Zusammenstellung beiseite und würfle noch mal. Wenn ja, versuche eine komplette Geschichte zu schreiben. Immer wenn der Fluss zum Stocken kommt oder Du nicht weißt, wie die Geschichte weiter gehen soll, notiere Dir verschiedene Möglichkeiten und würfle wieder.

Dieses Spiel macht auch in einer Schreibgruppe Spaß. Es ist unglaublich, welche unterschiedlichen Geschichten herauskommen, obwohl ja alle die gleiche Ausgangsposition haben.

Viel Spaß beim Schreiben.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Vielleicht findet Ihr ja über die Feiertage etwas Ruhe, um einige Schreibaufgaben auszuprobieren.

Gruß
Nina

h

Dienstag, 15. Dezember 2009

Krimiautoren in NRW

Der WDR hat einen Beitrag über die lokalen Autoren in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.

Mehr als 100 Krimiautoren leben und schreiben in NRW. Der Düsseldorfer Autor Horst Eckert kann mittlerweile von den Einnahmen aus seinen Krimis und Lesungen leben. Seine Romane spielen in Düsseldorf, zwischen Landtag und Drogenmilieu. Hier erfährst Du mehr über den Autoren und wie er lebt und arbeitet.

Link: WDR-Beitrag

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Freitag, 11. Dezember 2009

Schreibaufgabe Nr. 24: Die Grundidee klar formulieren

Wenn Dich jemand fragt, worum es in Deiner (Kurz)-Geschichte geht, solltest Du den Inhalt in einigen Sätzen zusammenfassen können. Falls das nicht möglich ist, hast Du ein Problem mit der Story. Sie ist vielleicht zu komplex, es passiert zu wenig oder es passiert zu viel. Vielleicht hast Du viele gleichwertige Nebenhandlungen, aber Deine Haupthandlung ist nicht klar umrissen.

Das ist nicht nur eine gute Übung für Dich und ein Test, ob Deine Story gut ist, sondern Du wirst auch bei möglichen Verlegern oder später von Deinen Lesern gefragt werden und dann solltest Du eine gute Antwort parat haben.

Viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.

Weitere Schreibaufgaben und Ideen für Autoren finden Sie unter: http://www.nina-schwarz.com/

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Donnerstag, 10. Dezember 2009

Kurzgeschichten-Wettbewerb des MDR

Der Mitteldeutsche Rundfunk schreibt einen Kurzgeschichten-Wettbewerb aus, der mit der Vergabe des 15. MDR-Literaturpreises für das Jahr 2010 abschließt. Der Wettbewerb ist offen für deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die bereits literarische Texte veröffentlicht haben. Er ist eine Einladung, sich mit einem bisher unveröffentlichten Prosa-Text (Kurzgeschichte, Short Story) zu beteiligen.

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010.

Die Auszeichnung ist mit Geldpreisen dotiert und bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Möglichkeit, ihren Text im Rundfunk vorzustellen. Folgende Bedingungen sind zu beachten:

  • Der Wettbewerb gilt ausschließlich für erzählende Texte (Kurzgeschichte,
    Short Story).
  • Die Länge des Manuskripts ist auf 15-Vorlese-Minuten (ca. 6 Manuskriptseiten mit je 30 Zeilen ä 60 Anschläge pro Seite oder rund 11.000 Zeichen/mit Leerzeichen) begrenzt. Das Manuskript muss in zwei Exemplaren eingereicht werden (Computer-Druck).
    Jeder Einsender kann nur einen unveröffentlichten Text für den Wettbewerb einreichen.
  • Der Zusendung muss eine Übersicht über bisherige literarische Veröffentlichungen (gewertet werden belletristische Bücher, aber auch Beiträge in literarischen Anthologien, Literaturzeitschriften, ausgewiesenen Literatur-Portalen im Internet) sowie eine Kurzvita (höchstens 12 Zeilen) beigefügt werden. Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an.
  • Um die Anonymität des Bewertungsverfahrens zu garantieren, bitte keinen Autorennamen auf dem Manuskript.

Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro, der zweite mit 2.000 Euro und der dritte mit 1.500 Euro dotiert. Die anderen Teilnehmer an der Endrunde erhalten ein Honorar.

Weitere Informationen gibt es beim MDR.

h

Freitag, 4. Dezember 2009

Charaketere in Haupt- und Nebenhandlungen

Viele Autoren, die am Beginn ihrer Schreibkarriere stehen, wissen natürlich, dass es eine Haupthandlung geben muss und in einer längeren Geschichte oder einem Buch auch mehrere Nebenhandlungen, damit die Spannung und die Ereignisse weitergetrieben werden können und die Erzählung abwechlungsreich bleibt.

Was spricht aber dagegen, Figuren aus der Haupthandlung auch in ein bis zwei Nebenhandlungen einzubinden? Vielleicht erhalten die Charaktere dort wichtige Hinweise für die Haupthandlung, die sie einbringen können oder die sie wissentlich vorenthalten.

Viele Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.

h

Dienstag, 1. Dezember 2009

Uwe Tellkamps „Der Turm“ erhält Literaturpreis

Uwe Tellkamp erhält den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung für seinen Roman „Der Turm“. Der Preis, wird am 6. Dezember 2009 in Weimar verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert.

Tellkamps Werk sei ein bahnbrechender Beitrag zur kulturpolitischen Diskussion über das Ende der DDR, teilte die Stiftung am Montag mit. „Uwe Tellkamp hat mit dem "Turm" ein großes literarisches Werk geschaffen“

Inhalt „Der Turm“:
Hausmusik, Lektüre, intellektueller Austausch: Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Resigniert, aber humorvoll kommentiert man den Niedergang eines Gesellschaftssystems, in dem Bildungsbürger eigentlich nicht vorgesehen sind. Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man den Zumutungen des Systems in der Nische, der „süßen Krankheit Gestern“ der Dresdner Nostalgie entfliehen wie Richards Cousin Niklas Tietze - oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, der Medizin studieren will, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Weg scheint als Strafgefangener am Ofen eines Chemiewerks zu enden.

„Der Turm“ von Uwe Tellkamp bestellen


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