Hallo,
diese Woche gibt es als Schreibanstoß wieder einen Buchanfang.
"Tristam Heades tragisches Abenteuer begann wie aus heiterem Himmel, und gewiss durch Zufall: Als er daran ging, den Zug in Philadelphia zu verlassen, einen Koffer in einer Hand, eine Ledertasche in er anderen, da fühlte er sich am Ärmel gezupft und wandte sich um.
Es war der Schaffner, der höflich fragt: 'Sir, ich glaube, Sie ließen Ihre Brieftasche fallen-?' Tristam, völlig überrascht, murmelte seinen Dank, warf einen raschen Blick darauf, ja, das war seine Brieftasche, oder glich ihr jedenfalls derart..."
aus: Habe es rückwärts geschrieben, damit die Spannung bleibt, falls Ihr das Buch schon gelesen habt. legnE rednekcoL: htimS dnumasoR
Bitte nur als Anstoß nutzen, nicht direkt oder ähnlich abschreiben. Das Copyright gilt.
Hier gilt es nicht nur, die Geschichte weiter zu schreiben. Wem gehört die Brieftasche? Was ist darin? Welches tragische Abenteuer muss er bestehen?
Bei dieser Aufgabe solltest Du auch auf die "alte" Ausdrucksweise achten. Versuche im gleichen Stil zu schreiben. Das ist nicht einfach und macht das ganze noch etwas schwerer. Wann spielt die Geschichte?
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Schreiben.
h
Donnerstag, 24. März 2011
Mittwoch, 16. März 2011
Ausschreibung: Kurzkrimi-Preis "Tatort Eifel"
Die Vorbereitungen für das sechste Krimifestival „Tatort Eifel“ im September 2011 laufen.
Zum festen Programm gehört dabei der Wettbewerb um den Deutschen Kurzkrimi-Preis, einem Talentwettbewerb, der junge Autoren dazu einlädt, in kurzer literarischer Form eine originelle Geschichte zu entwerfen.
Beim letzten Festival in 2009 reichten rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Geschichten ein.
Die Ausschreibung des Wettbewerbs läuft noch bis zum 31.03.2011. Das Thema: „Mordszauber – Verbrechen in der märchenhaften Eifel“. Wie bisher soll auch diesmal die Eifel in den Beiträgen eine besondere Rolle spielen. Die Kurzkrimis dürfen bislang noch nicht veröffentlicht worden sein.
Eine namhafte Jury, bestehend aus Erfolgsautorin Anne Chaplet, Martin Schöne, Kulturredakteur bei 3sat, und Rowohlt-Lektorin Nina Grabe, wählt die 6 besten Geschichten aus, die am Freitag, den 23. September 2011 von den Autoren oder von einem von ihnen gewählten Rezitator vor einem Publikum vorgestellt werden. Die drei Sieger werden bei der festlichen Abend-Gala am 24.09.2011 ausgezeichnet.
Darüber hinaus werden die Beiträge in einer Krimianthologie des KBV-Verlages veröffentlicht. Dotiert ist der Deutsche Kurzkrimi-Preis mit insgesamt 3000 €. Einsendeschluss ist der 31. März 2011. Teilnahmeberechtigt sind Nachwuchsautorinnen und –autoren, unabhängig vom Alter.
Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Krimifestival „Tatort Eifel“ sind im Internet zu finden unter www.tatort-eifel.de.
Zum festen Programm gehört dabei der Wettbewerb um den Deutschen Kurzkrimi-Preis, einem Talentwettbewerb, der junge Autoren dazu einlädt, in kurzer literarischer Form eine originelle Geschichte zu entwerfen.
Beim letzten Festival in 2009 reichten rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Geschichten ein.
Die Ausschreibung des Wettbewerbs läuft noch bis zum 31.03.2011. Das Thema: „Mordszauber – Verbrechen in der märchenhaften Eifel“. Wie bisher soll auch diesmal die Eifel in den Beiträgen eine besondere Rolle spielen. Die Kurzkrimis dürfen bislang noch nicht veröffentlicht worden sein.
Eine namhafte Jury, bestehend aus Erfolgsautorin Anne Chaplet, Martin Schöne, Kulturredakteur bei 3sat, und Rowohlt-Lektorin Nina Grabe, wählt die 6 besten Geschichten aus, die am Freitag, den 23. September 2011 von den Autoren oder von einem von ihnen gewählten Rezitator vor einem Publikum vorgestellt werden. Die drei Sieger werden bei der festlichen Abend-Gala am 24.09.2011 ausgezeichnet.
Darüber hinaus werden die Beiträge in einer Krimianthologie des KBV-Verlages veröffentlicht. Dotiert ist der Deutsche Kurzkrimi-Preis mit insgesamt 3000 €. Einsendeschluss ist der 31. März 2011. Teilnahmeberechtigt sind Nachwuchsautorinnen und –autoren, unabhängig vom Alter.
Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Krimifestival „Tatort Eifel“ sind im Internet zu finden unter www.tatort-eifel.de.
Pressemitteilung von "Tatort Eifel"
h
Dienstag, 15. März 2011
Bücher für Autoren: Die Kunst des Erzählens
Wann ist ein Roman gut und wann nicht? Wie kann ich das erkennen? Natürlich ist es zum Teil immer eine Geschmacksfrage, aber es gibt auch Merkmale, an denen man es definieren kann.
Egal, ob Du eine Geschichte für die Familie, im Schreibkurs, für einen Wettbewerb oder gar ein Buch veröffentlichst. Sie wird gelesen, bewertert und kritisiert. Aber was sind die Maßstäbe?
Einer der bekanntesten Kritker hat dazu ein Buch herausgebracht, das jetzt auch in Deutschland erschienen ist. "Die Kunst des Erzählens" von James Wood.
Kurzbeschreibung:
Was unterscheidet eigentlich einen guten Roman von einem schlechten? Kaum jemand könnte das besser erklären als James Wood, einer der bekanntesten Kritiker in England und selber ein herausragender Stilist. Erzählperspektive und Beschreibungen, Figurenzeichnung und Dialoge - Wood zeigt, worauf es sich zu achten lohnt. Anhand vieler Beispiele von der Bibel über Flaubert bis zu David Foster Wallace erklärt er, was manche Autoren besser machen als andere. Doch es geht Wood nicht nur um die wesentlichen Elemente des Erzählens. Er beantwortet auch grundlegende Fragen: Was hat Literatur mit der Realität zu tun? Und vor allem: Warum bewegt sie uns so? Denn bei aller analytischen Präzision bleibt Wood ein begeisterter Leser, dessen Leidenschaft ansteckend wirkt. So gelingt ihm das Kunststück, die Geheimnisse der Literatur zu lüften, ohne ihren Zauber zu zerstören.
Das Buch kannst Du unter anderem bei online kaufen.
h
Egal, ob Du eine Geschichte für die Familie, im Schreibkurs, für einen Wettbewerb oder gar ein Buch veröffentlichst. Sie wird gelesen, bewertert und kritisiert. Aber was sind die Maßstäbe?
Einer der bekanntesten Kritker hat dazu ein Buch herausgebracht, das jetzt auch in Deutschland erschienen ist. "Die Kunst des Erzählens" von James Wood.
Kurzbeschreibung:
Was unterscheidet eigentlich einen guten Roman von einem schlechten? Kaum jemand könnte das besser erklären als James Wood, einer der bekanntesten Kritiker in England und selber ein herausragender Stilist. Erzählperspektive und Beschreibungen, Figurenzeichnung und Dialoge - Wood zeigt, worauf es sich zu achten lohnt. Anhand vieler Beispiele von der Bibel über Flaubert bis zu David Foster Wallace erklärt er, was manche Autoren besser machen als andere. Doch es geht Wood nicht nur um die wesentlichen Elemente des Erzählens. Er beantwortet auch grundlegende Fragen: Was hat Literatur mit der Realität zu tun? Und vor allem: Warum bewegt sie uns so? Denn bei aller analytischen Präzision bleibt Wood ein begeisterter Leser, dessen Leidenschaft ansteckend wirkt. So gelingt ihm das Kunststück, die Geheimnisse der Literatur zu lüften, ohne ihren Zauber zu zerstören.
Das Buch kannst Du unter anderem bei online kaufen.
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Freitag, 11. März 2011
Schreibaufgabe Nr. 44: Lokaler Bezug - fern und nah
Lokalkolorit ist im Moment gefragt. Selten gab es so viele Krimis, die sich mit einer bestimmten Stadt oder einer bestimmten Region befasst haben.
Anlässlich der Internationalen Touristmus Börse in Berlin geht es dieses Mal um eine Geschichte, die an einem ganz bestimmten Ort spielt. Ein Ort, an dem Du schon mal warst oder ein Ort, wo Du noch nie warst.
Besorge Dir Informationematerial und Straßenkarten. Dazu muss man nicht gleich auf die ITB gehen, das geht auch im Internet. Oder Du gehst in die Bibliothek.
Schaue Dir genau die Örtlichkeiten an (hier hilft auch Google-Earth oder Google-Street View). Wo könnte Deine Geschichte spielen. Welche anderen Gebäude oder typischen Gegebenheiten könnten eine wichtige Rolle zukommen?
Hat der Ort eine bestimmte Geschichte oder einen "besonderen" Ruf, den Du einbauen könntest? Wonach riecht es? Wie fühlt es sich an? Nicht einfach beschreiben, sondern mache Deine Geschichte erlebbar.
Ich wünsche viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.
h
Anlässlich der Internationalen Touristmus Börse in Berlin geht es dieses Mal um eine Geschichte, die an einem ganz bestimmten Ort spielt. Ein Ort, an dem Du schon mal warst oder ein Ort, wo Du noch nie warst.
Besorge Dir Informationematerial und Straßenkarten. Dazu muss man nicht gleich auf die ITB gehen, das geht auch im Internet. Oder Du gehst in die Bibliothek.
Schaue Dir genau die Örtlichkeiten an (hier hilft auch Google-Earth oder Google-Street View). Wo könnte Deine Geschichte spielen. Welche anderen Gebäude oder typischen Gegebenheiten könnten eine wichtige Rolle zukommen?
Hat der Ort eine bestimmte Geschichte oder einen "besonderen" Ruf, den Du einbauen könntest? Wonach riecht es? Wie fühlt es sich an? Nicht einfach beschreiben, sondern mache Deine Geschichte erlebbar.
Ich wünsche viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.
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Dienstag, 8. März 2011
Bücher für Autoren: Ein Blick hinter die Kulissen des BKA

Jeder, der sich mit Kriminalromanen und Geschichten beschäftigt, würde gerne einen Blick auf die Arbeitsweise des Bundeskriminalamtes werfen. Das ist jetzt möglich. Ganz neu erschienen ist dazu ein Buch von Michael Jürgs mit dem Titel "BKA: Die Jäger des Bösen".
Klappentext:
Die Jäger des Bösen - die Mitarbeiter des Bundeskriminalamts und ihre Kollegen bei EUROPOL und Scotland Yard - kommen aus allen Berufen. Um das moderne Verbrechen zu besiegen, braucht es nicht nur Ermittler, Zielfahnder, Mobile Einsatzkommandos, sondern Techniker, Wissenschaftler, Psychologen.
Im 21. Jahrhundert ist die Organisierte Kriminalität sowohl in der realen Welt als auch in der virtuellen des Internet zu einem globalen Geschäft geworden. Die Kriminellen haben aufgerüstet, aber ebenso die Polizei.
Michael Jürgs recherchierte innerhalb und außerhalb des BKA den Wandel von der verstaubten Behörde zur Schaltstelle nationaler und internationaler Ermittlungsarbeit, studierte bei Scotland Yard, wie Verbrechen geographisch erfasst und als »Landkarten des Verbrechens« gestaltet werden, und erfuhr bei EUROPOL, wie Terrorismus, Waffenhandel und Menschenschmuggel über alle Grenzen hinweg bekämpft werden.
Michael Jürgs erhielt als erster Sachbuchautor Zugang ins Innere der Behörde und Einblick in die internationale Form der Verbrechensbekämpfung. Er ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten.
Dieses Buch bei Amazon bestellen.
Der Autor geht auch auf Lesereise. Hier findest Du die Termine.
h
Freitag, 4. März 2011
Schreibaufgabe Nr. 43: Widerspruch des Mörders
Es ist wieder so weit. Hier die Schreibaufgabe für diese Woche.
Ein berüchtigter Mörder sammelt "Beweise", um Widerspruch gegen seine Verurteilung einzulegen. Der eigentlichen Ermittlungen, die langwierig und schwer waren, wurden von einem Kommissar durchgeführt, der nach dem großen Fall aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente gegangen ist.
Der Mörder hat eine Menge von Beweisen, Alibis, Aussagen und Schlupflöcher in Gesetzen zusammengetragen und er ist sich sicher, dass er einen Freispruch erhalten wird. Die Beweise der Anklage sind um einiges schwächer, aber der Kommissar weiß mit absoluter Sicherheit, dass der Richtige im Gefängnis sitzt. Er will mit allen Mitteln versuchen zu verhindern, dass dieser Mensch sich wieder frei bewegen kann.
Er kehrt aus seinem Ruhestand zurück und rollt den Fall wieder von vorne auf. Er will der Staatsanwaltschaft den einen absoluten Beweis vorlegen, damit die Verurteilung bestehen bleibt.
Wer wird dieses mal gewinnen? Welchen Einfluss hat das Ganze auf die Gesundheit des Kommissars? Was wird der Mörder tun, wenn er gewinnt? Was wird er tun, wenn er verliert.
Ich wünsche Euch - wie immer - viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.
Ein berüchtigter Mörder sammelt "Beweise", um Widerspruch gegen seine Verurteilung einzulegen. Der eigentlichen Ermittlungen, die langwierig und schwer waren, wurden von einem Kommissar durchgeführt, der nach dem großen Fall aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente gegangen ist.
Der Mörder hat eine Menge von Beweisen, Alibis, Aussagen und Schlupflöcher in Gesetzen zusammengetragen und er ist sich sicher, dass er einen Freispruch erhalten wird. Die Beweise der Anklage sind um einiges schwächer, aber der Kommissar weiß mit absoluter Sicherheit, dass der Richtige im Gefängnis sitzt. Er will mit allen Mitteln versuchen zu verhindern, dass dieser Mensch sich wieder frei bewegen kann.
Er kehrt aus seinem Ruhestand zurück und rollt den Fall wieder von vorne auf. Er will der Staatsanwaltschaft den einen absoluten Beweis vorlegen, damit die Verurteilung bestehen bleibt.
Wer wird dieses mal gewinnen? Welchen Einfluss hat das Ganze auf die Gesundheit des Kommissars? Was wird der Mörder tun, wenn er gewinnt? Was wird er tun, wenn er verliert.
Ich wünsche Euch - wie immer - viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.
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