Freitag, 28. Januar 2011

Schreibaufgabe Nr. 38: Das Piano auf der Sandbank

Heute ein Writing Prompt mit aktuellem Anlass. Ihr habt ja vielleicht schon über den herrenlosen Flügel auf der Sandbank in Miami gelesen. Dort tauchte ein 300 Kilogramm schwerer Flügel vor Miamis Küste auf, rund 200 Meter vor einer Wohnanlage. Auch bei Flut, steht der Flügel nicht unter Wasser, sondern ragt aus dem Meer heraus. Und so wie es aussieht, bleibt der Flügel auch vorläufig dort stehen, denn laut US-Küstenwache stellt er keine Gefahr dar.

Denke Dir eine Geschichte dazu aus! Fragen könnten sein:
Wie kommt der Flügel dahin? Angeschwemmt oder aufgestellt? Von wem aufgestellt und vor allem wie? Ist das ein PR-Gag, z.B. für ein Konzert, eine Platte einen Klavierhersteller oder Umweltaktivisten?
Jeder kennt die Fotos von dem einsamen Flügel, aber hat mal einer reingeschaut? Was befindet sich in dem Flügel? Briefe, Geldscheine, Goldschmuck oder eine Leiche? Lass Deiner Fantasie - wie immer - freien Lauf.

Viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.

Ich weiß gar nicht, ob es in der Zwischenzeit schon weitere Infos gibt. Hat sich jemand gemeldet, der das gemacht hat? Hat jemand von Euch etwas gehört?

h

Dienstag, 25. Januar 2011

Buchvorstellung: Unzensiert 2011: Was die Massenmedien Ihnen verschwiegen haben


Heute mal eine Vorstellung eines Buches, denen ich eigentlich recht skeptisch gegenüberstehe. Gerade in Zeiten, in denen Verschwörungstheorien aus dem Boden wachsen wie Pilze.

Aber da wir Autoren ja immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen sind oder wissen wollen, welche Geheimnisse es gibt, die nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wurden, ist dieses Buch vielleicht etwas für Dein Hintergrundwissen.

Buchinformation des Verlag:
Das Informationsangebot erscheint in einer globalisierten und vernetzten Welt schier unermesslich. Dennoch gleichen sich die Schlagzeilen der Tageszeitungen, die Aufmacher in Funk und Fernsehen. Dabei gibt es regelmäßig wichtige Nachrichten, Informationen und Zusammenhänge, die nicht veröffentlicht werden.

Themen sind:

  • Dem Wahnsinn verfallen: Geheime LSD-Experimente der CIA an der französischen Bevölkerung
  • EUROGENDFOR: Die geheime EU-Spezialeinheit zur Niederschlagung von Aufständen
  • Golf von Mexiko: Die Vertuschung der Ölkatastrophe, Manipulationen der US-Regierung und die Einschränkung der Pressefreiheit
  • Peinliche Publicity für die Hintergrundmächte: Die Bilderberger im heller werdenden Licht der Öffentlichkeit
  • Unheimliche Zusammenarbeit: Google und die CIA. George Orwells 1984 war vorgestern, die totale Kontrolle ist längst Realität
  • Was die USA wirklich in Afghanistan wollen: verdeckte Operationen, der Schutz des Opiumanbaus, Destabilisierung der Region
  • Absturz eines Superstars: Barack Obama: der entzauberte "Messias"
  • Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd: Die Akte Thilo Sarrazin. Wie in Deutschland Political Correctness und die eingeschränkte Meinungsfreiheit die Lösung anstehender Probleme verhindern
  • Rätsel um den Tod einer unbequemen Richterin: Kirsten Heisig und die Selbstmordhypothese
  • Systempresse im Gleichschritt voran: Warum Bischof Mixa gehen musste
  • Das Geheimnis des Julian Assange: Auf welcher Seite steht der führende Kopf von WikiLeaks?
  • Das Milliardengeschäft mit der Krankheit: Ärzte in den Fängen der Pharmaindustrie
  • Verbotene Archäologie: Was geschieht in Ägypten unter dem Gizeh-Plateau?
Interessiert? Hier kannst Du das Buch bestellen.

Siehe auch eine frühere Schreibaufgabe zum Thema Verschwörungstheorien.

h

Freitag, 21. Januar 2011

Schreibaufgabe Nr. 37: Die Grüne Woche

Diese Mal gibt es einen anlass- bzw. ortsbezogenen Writing Prompt. Ich gebe kein konkretes Szenario vor.

Eure Geschichte soll auf der Grünen Woche in Berlin spielen. Im optimalen Falle sollte man sich die Räumlichkeiten anschauen. Die Geräusche und Gerüche wahrnehmen, aber natürlich geht es auch so.

Das Opfer:
Wer wurde ermordet? Ein Mitarbeiter eines Standes, ein Großbauer, ein Funktionär eines Verbandes oder gar ein Minister?

Die Waffe:
Welche Waffe wurde eingesetzt. Hier nur ein paar kurze Beispiele. Je ausgefeilter und ungewöhnlicher, desto besser. Vielleicht auch eine Mischung aus mehreren. Messer, Gift in frischer Milch, Zaunlatte, Kugelschreiber, Waffe, Milchmelkmaschine :-), Wursteranlage, was auch immer

Das Motiv:
Auch da gibt es hunderte. Kommt natürlich auch auf Dein Opfer an. Politische Zwistigkeiten, Neid, berufliche Gründe oder private.

Der Täter:
Das kommt nun sehr stark auf Dein Opfer und Dein Motiv an. So ergeben sich mögliche Täter.

Eine gute Art, bei einer so allgemeinen Aufgabe vorzugehen, ist es, Listen für jeden Punkt anzufertigen und zu sehen, was klappt. Was ist ideenreich und ungewöhnlich? Wenn Du Dich gar nicht entscheiden kannst, kannst Du die Geschichte auch erwürfeln. Wie das geht, siehst Du in diesem Blogeintrag.

Wie immer, viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.

h

Dienstag, 18. Januar 2011

Schirndinger Kinder-Schreibwettbewerb: "Mein größter Wunsch"

Ein Schreibwettbewerb für die ganz Kleinen (5-10 Jahre). Das Thema lautet "Mein größter Wunsch" und Ihr sollt Eure Fantasie zum "Fliegen" bringen.

Die Wettbewerbsbedingungen lest ihr hier:

Unter dem Thema "Mein größter Wunsch" veranstaltet das Künstlerhaus Schirnding deutschlandweit einen Schreibwettbewerb für Kinder von fünf bis zehn Jahren. Teilnahmevoraussetzung: der/die Verfasser/in muss seinen/ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Eine Geschichte, ein Text oder ein Gedicht ist einzureichen, das nicht mehr als eine Seite (dreißig Zeilen) betragen darf. Wie das Thema bearbeitet wird, bleibt dem Schreiber/der Schreiberin überlassen.

Es gibt einen ersten Hauptpreis von 150 Euro, der/die zweite Preisträger/in erhält 100 Euro, der dritte Preis ist mit 50 Euro dotiert.

Die eingereichten Texte müssen mit einem Geheimwort versehen sein, ohne Verfassername. Deshalb bitte in einem verschlossenen Kuvert Name, Adresse, Telefonnummer und das Geheimwort, das auch auf dem eingereichten Schriftstück steht, zum Beitrag dazulegen.

Die eingereichten Beiträge werden nicht zurückgesandt, bitte Kopien einschicken.

Die drei Preisträger werden vom Künstlerhaus Schirnding eingeladen und im Rahmen einer Veranstaltung, bei der sie ihr Werk lesen, dem Publikum vorgestellt. Für kostenlose Unterbringung der Preisträger und seiner Begleitpersonen wird gesorgt.

Beiträge bitte senden an:
Rathaus Schirnding
Stichwort: "Mein größter Wunsch" Schreibwettbewerb
Hauptstraße 5
95706 Schirnding

Einsendeschluss ist am 30. April 2011.

h

Freitag, 14. Januar 2011

Schreibaufgabe Nr. 36: Das Taxi ins Ungewisse

Du kommst nach einem anstrengenden Flug endlich abends in Deiner Heimatstadt an und gönnst Dir ein Taxi nach Hause. Du bist sehr müde und bei der schunkelnden Fahrt schläfst Du schon bald ein.

Du wachst auf, weil sich das Taxi schon seit einiger Zeit nicht mehr bewegt. Du bist allein. Die Fahrertür steht offen und der Taxifahrer ist weg. In den dunklen Umrissen um Dich herum kannst Du eine alte leerstehende Fabrik erkennen.

Was ist passiert? Ein Krimi,eine Komödie oder der Anfang einer Liebesgeschichte? Das liegt ganz bei Dir? Spiele mit den Erwartungen der Leser und bringe ungwöhnliche Elemente oder Wendungen ein.

Viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.

h

Dienstag, 11. Januar 2011

Bestseller-Liste Dezember 2010

Auch wenn der Dezember schon etwas vorbei ist, hier die Bestenliste von arte.tv. Vielleicht findet Ihr ja das eine oder andere Buch für die langen Abende im Winter. John le Carré ist gleich auf den ersten Platz gestürmt.

Hier die ersten drei Plätze

1. John le Carré: Verräter wie wir
2. Don Winslow: Tage der Toten
3. David Peace: Tokio, besetzte Stadt

Hier die ganze Krimiliste als pdf-Datei.

h

Freitag, 7. Januar 2011

Schreibaufgabe Nr. 35: Wer verfolgt Dich?

Wieder ein Buchanfang als Schreibanstoß. Bitte nur als Anstoß nutzen, nicht direkt oder ähnlich abschreiben. Das Copyright gilt.

Auzug:

Jemand stellte ihr nach. Sie hatte gelesen, dass es Triebtäter gab, Spanner, Schleicher, Fetischisten, wie immer sie man auch nennen mochte, die Frauen verfolgten und belästigten, aber so etwas kam doch nur in einer anderen, einer brutaleren Welt vor. Sie hatte keine Ahnung, wer es sein könnte, konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, wer ihr etwas wollte. Sie kämpfte mit aller Macht gegen ihre Ängste an, wollte auf keinen Fall die Nerven verlieren.

h
aus: Habe es rückwärts geschrieben, damit die Spannung bleibt, falls Ihr das Buch schon gelesen habt.
thciseG ettird saD: nodlehS yendiS

Viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.

Samstag, 1. Januar 2011

Bloggen im Jahre 1660

Online Tagebücher schreiben (auf neudeutsch: bloggen) ist der Trend und das Massenhobby in unserer Zeit. Egal ob über die Familie, über seine Stadt, Fachwissen oder über politische Ereignisse, in Blogs findet man alles.

Aber eines sind sie alle. Ein Spiegel unserer Zeit. Einer der bekannteste Tagebuchschreiber der Geschichte war Samuel Peyps aus England. Von 1660 bis 1667 führte er Tagebuch im damaligen London und vermittelt so einen Einblick in seine Zeit.

Er schreibt über die Pest, den großen Brand in London, die Rückkehr des Königs aber auch über alltägliche Dinge. Er selbst war Staatssekretär im englischen Marineamt, Präsident der Royal Society und Abgeordneter des englischen Unterhauses.

Die englische Version des Tagesbuchs finden Sie unter: www.pepysdiary.com
Auszüge in deutscher Fassung gibt es im Buch: Tagebuch von Samuel Pepys.

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