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Samstag, 21. Mai 2022

Eleonore Wittke: Gut und kurz: So will ich schreiben (Bücher für Autoren)

 

Kurze Text schreiben ist für viele Autoren viel schwieriger als lange Geschichten. Denn: jedes Wort muss sitzen. Die Pointe kann nicht lange vorbereitet werden.

Wer es ausprobieren will, der findet in „Gut und kurz: So will ich schreiben“* ein Nachschlagewerk und ein Arbeitsbuch. Wer bisher geglaubt hat, kurze Texte wären Anekdoten und Parabeln, der wird erstaunt sein, wie viele Genres es bei kurzen Texten gibt. Die Autorin Eleonore Wittke zählt sie alle auf und erklärt sie. Was ich aber noch viel wichtiger finde: Sie gibt viele Beispiele aus der Literatur und aus ihren Schreibkursen. Ich bin erstaunt, wie vielfältig diese Mini-Texte sind.

Wer es selbst ausprobieren will, für den hat die Autorin zu jedem Kapitel eine Übung parat. Und gleich fließen die Ideen nur so, worüber man schreiben könnte. Und wem immer noch nichts einfällt, für den gibt es ein gesondertes Kapitel: "Wie finde ich Themen?".

So wird das Buch zu einem handfesten Workbook, das man nicht einfach herunterliest, sondern was einen über Wochen und Monate begleitet. Ich habe auch einige Übungen ausprobiert und kann nur sagen: Es ist viel Arbeit, kurz, prägnant und präzise zu schreiben, aber es macht auch Spaß. Und es ist eine gute Übung für alle Genres, egal ob kurz oder lang.

Die Autorin Eleonore Wittke ist Sozialwissenschaftlerin und gelernte Journalistin. Seit Jahren leitet sie Schreibwerkstätten und Schreibkurse.

Eleonore Wittke: Gut und kurz: So will ich schreiben

* Dieses Buch wurde mir von der Autorin kostenfrei überlassen

Freitag, 24. August 2018

Memoiren schreiben - Tipps, wie ihr eure Erinnerungen zu Papier bringt

Memoiren schreiben - Tipps, wie ihr eure Erinnerungen zu Papier bringt

Memoiren oder Biografie?

Was ist eigentlich der Unterschied? Zu Memoiren heißt es auf Wikipedia:
“Der Ausdruck Memoiren (Pluraletantum; von französisch memoire „schriftliche Darlegung, Denkschrift“ aus lateinisch memoria „Gedächtnis“) bezeichnet Denkwürdigkeiten oder Aufzeichnungen von selbsterlebten Begebenheiten.”

Memoiren befassen sich also mit einem Ereignis oder einer bestimmten Zeitspanne deines Lebens. Ein Beispiel wäre eine besondere Reise, eine Wallfahrt. Oder das Leben für einige Zeit in einer bestimmten Stadt. “Wie ich New York zu Fuß eroberte”. Natürlich muss es dafür auch ein wenig Hintergrundinformation über dein Leben geben. Wieso New York oder warum eine Wallfahrt machen? Aber der “Rest” deines Lebens, das du in Memoiren erzählst, sollte immer dazu dienen, die ausgesuchte Zeitspanne zu verstehen.

Eine Biografie hingegeben betrachtet das ganze Leben, den ganzen Lebenslauf. Sie stellt zwar auch bestimmte Abschnitte ausführlicher dar, aber sie bezieht sich nicht auf einen kurzen Lebensabschnitt.

Am besten erkundet man das Genre “Memoiren”, in dem man einige liest. Man sollte immer das Genre kennen, in dem man schreiben möchte. Welche Memoiren du liest ist dabei völlig egal. Menschen, die dich beeindruckt haben. Memoiren von Prominenten oder von Menschen, die einen bestimmten Schicksalsschlag überwunden haben.

Natürlich gibt es auch eine Bestseller-Liste für Memoiren, die sich genauso schnell ändert, wie die Krimi- oder Sachbuch-Bestenlisten.
Eine kleine Auswahl an Memoiren (und Biografien), die zurzeit Bestseller sind*




Eine Übersicht, über die jeweils neueste Bestenliste auf Amazon für Memoiren findest du unter

7 Tipps, wie man seine Memoiren schreibt

- und andere sie auch lesen wollen.

1. Aufbau und Struktur

Da Memoiren eben nicht die ganze Lebensgeschichte erzählen, müssen sie nicht chronologisch sein. Wie in einem Roman muss der Leser erstmal gefesselt werden. Er muss sich beim kurzen Blick in das Buch gleich in der “Geschichte verfangen”. Du bist - wahrscheinlich - keine berühmte Person, die die Leser allein schon wegen deines Namens anzieht, also müssen deine Inhalte fesselnd sein.

Memoiren brauchen - wie Romane - Strukturen und einen Spannungsbogen. Also ist eine genaue Planung der Erzählstruktur notwendig. Beginne zum Zeitpunkt mit der höchsten Dramatik in deiner Geschichte. Langweile die Leser nicht durch lange Hintergrundinformationen. Sofort rein in das Drama.

Du brauchst eine Hauptfigur - dich! Diese Hauptperson sollte eine Entwicklung durchmachen. Warum schreibst du sonst über diesen wichtigen Lebensabschnitt, wenn die Lehren daraus verpufft sind? Es muss einen Anfang, eine Mitte, einen Höhepunkt der Geschichte und ein Ende geben. Du brauchst einen Konflikt und die “Reise zur Konfliktlösung”.

Rückblicke, wie du zu dieser Lebensepisode gekommen bist, und wie du dich bis dahin entwickelt hast, sind sicher notwendig. Setze sie aber gezielt und strategisch ein. Zu viele Sprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit verwirren Leserinnen und Leser.

Auch wenn es logisch sein sollte, Memoiren werden immer aus der Ich-Erzähler-Perspektive geschrieben. Das ist eine Konvention in diesem Genre. Es gibt Autoren, die in der dritten Person schreiben, doch die Unmittelbarkeit und das “Miterleben” durch den Leser geht dadurch verloren.

2. Präsenz beachten! Du stehst im Mittelpunkt - willst du das auch?

Dumme Frage, es geht ja um dich, also stehst du auch im Mittelpunkt. Aber du solltest dir klar machen, dass dann Kritiken und Nachfragen auch sofort persönlich werden, im Gegensatz zu einer Figur in einem Roman. Buchkritiken werden zu einer persönlichen Attacke auf deinen Schreibstil.

Die Frage, ob du ein Buch nur für dich schreibst, für deine Freunde und Familie oder es für alle veröffentlichst, erläutere ich später in meinem Artikel. Aber sei dir im Klaren, dass deine Familie und Freunde dich genau kennen und so auch deine Memoiren analysieren. Besonders, wenn sie ein Teil deiner Geschichte sind, und sei es auch nur am Rande.

Wenn diese Präsenz und Sichtbarkeit für dich als Person nicht möchtest, solltest du überlegen, ob du nicht besser einen Roman schreibst, der auf deinen Lebenserfahrungen beruht.

3. Memoiren schreiben ist keine Therapie!

Bevor du anfängst, über einen bestimmten Lebensabschnitt zu schreiben, der vielleicht sehr schwierig für dich war, solltest du mit diesem Ereignis emotional abgeschlossen haben.

Natürlich sollst du deine Leser auf eine emotionale Reise mitnehmen, aber du solltest immer wissen, wie sie ausgeht und was du daraus gelernt hast.

Es ist nicht ratsam über eine Episode zu schreiben, in der du noch emotional verwickelt bist. Einen Abschnitt, der dich immer noch verletzt, hat nichts in deinen Memoiren zu suchen, zumindest dann nicht, wenn du deine Memoiren auch veröffentlichen willst.

Der Grund: Wenn du deine Memoiren veröffentlichst und dein Buch eine schlechte Rezension bekommt, ist das wiederum eine persönliche Attacke. Sie wird sich tief in deine Gefühlswelt eingraben. Dir das Gefühl geben, dass du mit der Situation damals falsch umgegangen bist. Daher solltest du das Erlebte soweit verarbeitet haben, dass du sagen kannst: So habe ich damals reagiert und aus der damaligen Sicht war es richtig. Heute habe ich vielleicht andere Erkenntnisse.

Memoiren schreiben: Erzählerische Freiheit oder Wahrheit?

4. Erzählerische Freiheit oder Wahrheit?

Die beste Art, starke und interessante Memoiren zu schreiben, ist offen und ehrlich zu sein. Das kann knifflig sein, weil du ja niemanden verletzen oder verärgern möchtest (Familie und Freunde). Es ist dennoch wichtig, dass du grundsätzlich bei der Wahrheit bleibst.

Aber natürlich sind Memoiren aus deiner persönlichen Sicht geschrieben. Du musst nicht alles wortwörtlich wiedergeben, dennoch solltest du bei der Wahrheit bleiben. Wenn du dich an bestimmte Gegebenheiten nicht mehr genau erinnerst, dann gebe das ehrlich in deinem Text zu. Beschreibe, wie du dich in der jeweiligen Situation gefühlt hast. Direkte Rede ist in Memoiren wichtig. Erzähle nicht alles nach.

Wenn deine eigene Meinung in deinen Texten durchkommt denk immer daran, Memoiren eigenen sich nicht dazu, mit Personen abzurechnen, die dich früher mal verletzt haben. Das wäre die falsche Motivation, deine Memoiren zu schreiben. Zuallererst solltest du beim Schreiben deiner Erinnerung - wie bei jedem Buch - an die Leser denken. Die wollen deine spannende Geschichte hören. Wenn du nicht gerade ein Promi bist, sollten Rachegefühle da bleiben, wo sie hingehören. Jedenfalls nicht in dein Buch.

Historische oder geographische Fehler in Memoiren sind genauso ärgerlich wie in Romanen. Es gibt immer einen Leser, der darüber Bescheid weiß oder an dem beschriebenen Ort lebt. Recherchiere also alle Fakten, die in deinem Buch vorkommen, genau nach.

5. Rechtliche Fallstricke

Klar ist, Memoiren sind keine Romane. Die Erklärung “Alle Figuren haben nichts mit lebenden Personen zu tun und sind frei erfunden” hat hier natürlich nichts zu suchen.

Wie oben erwähnt, solltest du bei der Wahrheit bleiben und nicht “schmutzige Wäsche” in der Öffentlichkeit waschen. Das Risiko bei Memoiren besteht darin, dass Personen sich angegriffen fühlen oder ihre Privatsphäre verletzt sehen. Nicht umsonst landen Promi-Memoiren und Promi-Biographien nicht selten vor Gericht.

Wenn du über Familiengeschichten schreibst, dann wäre es am besten, wenn du die betreffenden Passagen mit deinen Angehörigen besprichst. Das ist natürlich kein Problem bei netten oder lustigen Ereignissen. Ich gebe zu, es ist schwieriger bei heikleren Themen. Aber wenn dir an Familienharmonie liegt, solltest du deine Texte vorab mit deinen Freunden und Angehörigen besprechen.

Im Zweifelsfall solltest du dir einen professionellen anwaltlichen Rat einholen.



Memoiren schreiben: Was kommt rein, was bleibt draußen?

6. Was kommt rein, was bleibt draußen?

Wie schon erwähnt, gehört in deine Memoiren nicht nur die unmittelbare Zeitspanne, die du beschreibst. Deine Leser müssen auch wissen, wieso du dich für diese Zeit entschieden hast und wie du dort hingekommen bist. Auch interessiert Leser oft, was dann danach geschah, wie es weiterging. Das sollte aber ein kurzer Epilog sein.

Die Struktur deiner Memoiren sollte dir auch zeigen, welche Elemente du dazu benötigst und welche Geschichten/Informationen wichtig sind. Es reicht aber, wenn du ein oder zwei Szenen für jede Darstellung (z.B. warum du die Schule unerträglich fandst) reichen. Keine endlosen Wiederholungen oder langatmige Beschreibungen. Verliere und langweile deine Leser nicht mit zu vielen Details.

Du solltest dich folgendes fragen, wenn du Szenen/Abschnitte schreibst:
●       Wie passt die Szene in das Hauptthema deiner Memoiren (z.B. für die Überwindung von Hindernissen)? Veranschaulicht sie etwas Wichtiges?
●       Hast du diesen Punkt schon woanders im Buch verdeutlicht? Musst du es an dieser Stelle nochmal erwähnen?
●       Berührt die Szene deine Leser auch emotional?
●       Trägt die Szene dazu bei, die Geschichte weiterzutreiben zum Höhepunkt?

Suche dir Testleser in Ihrer anvisierten Zielgruppe. Lass sie dir ihre Eindrücke schildern.

7. Show, don’t tell - Zeigen, nicht erzählen

Memoiren leben generell davon, den Leser mitzunehmen. Ihn die Situationen miterleben zu lassen, wie du sie damals erlebt hast. Memoiren sind immer eine emotionale Reise.

Daher ist es wichtig, Ereignisse nicht einfach nachzuerzählen, sondern den Leser miterleben zu lassen. Du musst deine Leser mitreißen, indem du die einzelnen Szenen visualisierst und mit all deinen Sinnen beschreibst. Wonach hat es gerochen? Was hast du dabei gehört? Der Leser muss die Szenen durch deine Augen betrachten können. Aber Achtung: Langeweile ihn nicht mit zu vielen Details.

Benutze Dialoge. Hierbei ist es wichtig, dass du dich auch wirklich an die damals gesprochenen Worte erinnerst. Füge nicht einfach Sachen hinzu, die du nicht gesagt hast. Bleib bei der Wahrheit.

Hier ein Beispiel für zeigen, nicht erzählen: “Sie war Alkoholikerin und wurde aggressiv, wenn sie getrunken hatte.”
Es könnte auch so sein: “Überall in ihrem Schlafzimmer lagen leere Schnaps- und Weinflaschen. An drei von vier Tagen verließ sie ihr Schlafzimmer gar nicht. Und wenn sie es doch tat, dann um sich Nachschub zu besorgen. Ich hatte schon als kleines Kind gelernt, besser nicht vor 14 Uhr an ihre Tür zu klopfen und sie zu wecken.”

Veröffentlichen oder nicht?

Das kommt darauf an, für wen du deine Memoiren geschrieben hast und wie stark du ins Licht der Öffentlichkeit rücken willst.

Es gibt Autoren, die wollen ihre eigene Lebens- oder Familiengeschichte niederschreiben. Für die Familie und für nachfolgende Generationen. Hier wird oft nicht so viel allgemein oder ein bestimmter Lebensweg beschrieben, sondern Verwandte werden näher portraitiert und lustige oder traurige Episoden des Familienlebens. Diese Memoiren sind für einen kleinen Kreis gedacht. Sie können im Self-Publishing Bereich veröffentlicht oder einfach im nächsten Copy-Shop gebunden werden, wenn der Autor kein Interesse an einem größeren Publikum hat.

Wer generell seine Memoiren für ein größeres Publikum schreibt, kann es bei einem traditionellen Buchverlag versuchen, aber ich brauche niemandem zu sagen, wie schwierig das sein kann. Alternativen sind auch hier Self-Publishing-Verlage. Heute kostet das nur wenige Euro. Allerdings sollte man in ein attraktives Buchcover und in ein Lektorat investieren.

Ratgeber und Bücher: Memoiren selber schreiben

Dieser Artikel ist ein kleiner Einblick, wie du deine Memoiren gestalten könntest. Natürlich sind darüber auch viele Bücher geschrieben worden. Hier eine kleine Auswahl.*

Bücher-Tipps: Memoiren selber schreiben





Wie so oft ist im Bereich “Kreatives Schreiben” die Auswahl an englischsprachigen Büchern größer, daher möchte ich hier auch ein paar englische Bücher auflisten.*






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Sonntag, 6. August 2017

Meine Leseliste im letzten Halbjahr: Romane und Sachbücher


Mal ein kleiner Einblick in die Bücher, die ich u.a. lese.

Im Moment lese ich natürlich viele Cozy-Mysteries, da mein eigener Krimi ja auch in die Kategorie gehören wird. Die meisten Cozies, die ich dieses Jahr gelesen habe, sind in englischer Sprache. Meine Lieblingsautorinnen sind Leighann Dobbs, Susan Gillard und ganz neu Kathi Daley.

Lizzie Jay: How to find time to write

 How to find time
Möchten Sie auch Geschichten und Romane schreiben, finden aber nicht die Zeit dazu. Job, Familie, Kinder und vieles mehr müssen jeden Tag bewältigt werden, da kommt das Schreiben oft zu kurz.

Die Autorin gibt Tipps aus ihrem Alltag, wie sie es bei allen Anforderungen schafft, Zeit zum Schreiben zu finden. Das Buch fokussiert sich auf das Leben als Autorin und Mutter. Sie beschreibt, wie sie es jeden Tag schafft, mindestens einige Minuten zu schreiben.

Und das Beste: Das Buch (in englischer Sprache) gibt es gerade kostenlos als ebook auf Amazon*.


Jerry Banfield: Facebook Marketing and Advertising

 Facebook Marketing
Ein guter Einblick in die Welt des Facebook Marketing. Das war mir bisher völlig fremd und dieses Buch erklärt, wie man die Ads schaltet. Wie teuer die Anzeigen sind, wie man sie evaluiert und wie man sie ggf. anpassen muss, wenn Kosten und Nutzen nicht stimmen.

Es ist nicht ganz auf meinen Bereich (Bücher, Autorin) zu übertragen, denn der Autor testet Computerspiele. Das ist natürlich eine ganz andere Zielgruppe, sowohl im Umgang mit Online-Anzeigen als auch von der Menge der Interessenten, würde ich sagen. Dennoch ist das Buch gut geeignet für Anfänger, die sich über Facebook Ads informieren möchten.
Das Buch ist in englischer Sprache und du kannst es als E-Book oder Taschenbuch* kaufen.

Michael Tsokos: Dem Tod auf der Spur 

 Tod auf der Spur
Michael Tsokos ist wohl einer der bekanntesten Gerichtsmediziner Deutschlands. Er schreibt sowohl Thriller als auch populäre Fachliteratur.

In diesem Bestseller hat Professor Dr. Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner, zwölf mysteriöse Todesfälle erzählt, die er allesamt selbst untersucht hat. Ein Großteil der im Buch geschilderten Fälle ist die Grundlage der TV-Serie mit dem gleichnamigen Titel "Dem Tod auf der Spur ― Die Fälle des Prof. Tsokos". Sie Mini-Serie wird zurzeit auf SAT 1 ausgestrahlt wird.

Das Buch ist kurzweilig und unterhaltsam geschrieben. Einige Fälle sind deutschlandweit bekannt geworden und daher weiß man zum Teil schon die Lösung. Aber dennoch spannend und als Autor kann man vielleicht die ein oder andere Idee finden. Das Buch "Dem Tod auf der Spur"* gibt es als E-Book oder als Taschenbuch.


Mike Riley: Murders unsolved, Vol. 2

 Unsolved Murder
Ich kenne die erste Veröffentlichung dieser Reihe nicht, aber in diesem Buch geht es um mehrere Fälle, die – vor allem die amerikanischen Behörden – beschäftigt haben. Die Verbrechen sind sowohl historisch als auch aus der heutigen Zeit. Jeder Fall listet die Fakten der Morde auf, als auch die Hintergrundinfos zu den Opfern. Obwohl die Fälle ungeklärt sind, gibt der Autor viele Hinweise auf mögliche Täter. Beschrieben werden die Tatverdächtigen der Fälle.

Interessant geschrieben und als Autorin kann ich mir natürlich nicht verkneifen, die Fälle im Kopf „weiter zu spinnen“ oder weitere Verdächtige hinzuzufügen. Das Buch ist in englischer Sprache.
Murders unsolved, Vol. 2 kaufen*


Hier einer kleine Auswahl der Cozy-Krimis, die ich dieses Jahr gelesen habe:


     Bake and Roll
Leighann Dobbs
           First Class
Kathi Daley
           Mystery Box
Serie Leighann Dobbs



* Affiliate Links

Sonntag, 26. März 2017

Rückblick: Leipziger Buchmesse 2017 auf YouTube

Die Leipziger Buchmesse geht heute zu Ende. Wie jedes Jahr mit jeder Menge Lesungen, Buchvorstellungen, Preisen, Büchern und CosPlayern. Das Partnerland in diesem Jahr ist Litauen. Aber auch Österreich und Schweiz haben große Stände auf der Buchmesse.

Ich war gestern vor Ort und es war unglaublich voll. Leider konnte man zu einigen Lesungen und Vorträgen gar nicht durchdringen vor lauter Menschen. Wer etwas verpasst hat oder mal einen Eindruck bekommen will, wie es war. Auf YouTube gibt es jede Menge Impressionen und Videos.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Die besten Krimis des Jahres 2016


Die Jury der KrimiZeit hat am Ende des Jahres wieder eine Bestenliste der Krimis aus dem Jahr 2016 zusammengestellt. Die Bücher auf der Bestenliste sind hier nicht unbedingt die am meisten verkauften Krimis 2016, sondern die Jury stellt zehn literarisch und interessante Romane vor.

Hier die ersten drei der Liste.
  1. Garry Disher: Bitter Wash Road
    In der Nähe von Tiverton, einer Kleinstadt in Australiens Nirgendwo, wird ein Mädchen tot am Straßenrand gefunden. Constable Paul Hirschhausen, genannt Hirsch, übernimmt den Fall. Er glaubt nicht an einen Unfall mit Fahrerflucht. Einsam und isoliert durchquert der Constable die unwirtliche Landschaft, vorbei an mageren Schafen, schäbigen Höfen, stellt unbeirrt seine Fragen und lernt eine Kleinstadt kennen, unter deren Oberfläche Enttäuschung und Wut, Rassismus und Sexismus brodeln. Hirsch rüttelt an der trügerischen Stille und wirbelt nicht nur den Staub der ausgedörrten Straßen auf.
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  2. Simone Buchholz: Blaue Nacht
    Weil sie einen Vorgesetzten der Korruption überführt und einem Gangster die Kronjuwelen weggeschossen hat, ist Staatsanwältin Chastity Riley jetzt Opferschutzbeauftragte und damit offiziell kaltgestellt. Privat gibt es auch keinen Trost: Ihr ehemaliger Lieblingskollege setzt vor lauter Midlife-Crisis zum großen Rachefeldzug an, während ihr treuester Verbündeter bei der Kripo knietief im Liebeskummer versinkt. Da ist es fast ein Glück, dass zu jedem Opfer ein Täter gehört.
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  3. Max Annas: Die Mauer
    Moses möchte nur eins: Nach Hause. Raus aus der sengenden Hitze, raus aus dem verlassenen Vorort, in dem gerade sein alter Toyota liegen geblieben ist. Zu Freundin Sandi und einem kühlen Bier. Aber die Straßen sind wie leer gefegt, niemand ist in Sicht. Moses hofft, in der nahe gelegenen Gated Community Hilfe zu finden. Dort, in der Welt der Weißen, ist schließlich alles geregelt.
    Doch: Dort drinnen ist er erst recht ein Außenseiter. Und er begeht einen Fehler ...

    Zur selben Zeit sind auch Nozipho und Thembi innerhalb der Mauern unterwegs, sie verdienen ihren Unterhalt mit Diebstählen. Was sie nicht wissen: Ausgerechnet in dem Haus, in dem sie Beute zu machen hoffen, wurde gerade erst ein weit größeres Verbrechen verübt.
    Buch kaufen.

Wer alle 10 Bücher sehen will, findet sie unter Krimi-Bestenliste.

Samstag, 17. Dezember 2016

Buch-Tipp: Bist Du bereit für Dein Buch und das Abenteuer Autor sein?

Ein Buch mit 250 Fragen? Ohne Antworten? Wozu soll das gut sein?
Die klare Antwort: um Dein eigenes Buch besser kennenzulernen. Dieses Buch von Autorin Karen Christine Angermayer versteht sich als ein Arbeitsbuch.

Du willst ein Buch schreiben? Du hast viele Fragen? Gut so!

Fragen sind eines der mächtigsten Werkzeuge, die wir haben. Sie öffnen Räume und Blickwinkel. Sie stellen alles auf den Kopf, was wir bisher für richtig und wahr gehalten haben. Fragen führen durch das Dickicht. Vor dem Schreiben. Dabei. Danach.

Dieses Buch ist dein Arbeitsbuch. Die 250 Fragen, die hier zusammengestellt wurden, helfen dir dabei, dich und dein Buch tief zu erforschen. Sie erinnern dich an all die vielen kleinen praktischen Details bei der Herstellung. Und: Sie erinnern dich daran, warum du dich überhaupt auf den Weg gemacht hast. Viel Spaß bei deiner Reise und beim Abenteuer Autor sein!


Es gibt eine gedruckte Ausgabe und ein Kindle-Ebook.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Krimi-Bestenliste des Jahres 2015

Wer noch ein letztes Geschenk für Weihnachten braucht oder schon mal nach einem Buch für sich selbst für die ruhigen Tage des Jahres sucht, der sollte einen Blick in die Krimi-Bestenliste des Jahres 2015 der "Zeit" werfen.

Die Nummer 1 ist der Roman "Harvarie" von Merle Kröger.
Mittelmeer, Ferienparadies. Ein Meer, vier Schiffe, verschiedene Perspektiven: In schnell wechselnden Bezugsrahmen erlebt der Leser zwei Nächte und anderthalb schicksalhafte Stunden eines Tages auf dem Mittelmeer.

Auf Platz 2 steht "Der namenlose Tag" von Fiedrich Ani und Nummer 3 ist "Das barmherzige Fallbein" von Fred Vargas.

Die gesamte Krimi-Bestenliste findet Ihr auf der Seite der "Zeit".

Sonntag, 15. November 2015

Freitag, 9. Oktober 2015

Buchvorstellung: Ausgedruckt! Journalismus im 21. Jahrhundert

Ausgedruckt! Journalismus im 21. Jahrhundert von Jeff Jarvis

Die Zukunft der Medienlandschaft Journalismus und Nachrichtenwelt verändern sich stetig im Wandel der Zeit. Jeff Jarvis zeigt in seinem Buch die Möglichkeiten der Zukunft provokativ und unterhaltsam auf.

Der technologische Fortschritt hat die Nachrichtenbranche vollkommen umgekrempelt die Beziehungen der einzelnen Marktteilnehmer untereinander, die Formate und auch ganze Geschäftsmodelle. Gleichzeitig bietet er eine endlose Palette von Möglichkeiten, bestehende Modelle zu verbessern, zu erweitern, neu zu denken und so in letzter Konsequenz wieder zukunftssicher zu machen.

Dieses Buch untersucht auf kreative, provokante und unterhaltsame Art und Weise die möglichen Entwicklungen von News-Business und Journalismus.

Das Buch "Ausgedruckt! Journalismus im 21. Jahrhundert" online bestellen.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Geschenk für Autoren: E-Book "So schreiben Sie einen spannenden Krimi"

Wie baue ich Spannung auf? Wie gestalte ich meine Charaktere glaubhaft? Wie funktioniert eine Spannungsbogen und wie setzte ich den in meiner Geschichte ein?
Und wie sieht die Realität aus? Wie arbeiten Polizisten an einem Tatort?

Dieses Fragen und viele mehr beantwortet das EBook: "Krimi-Workshop - So schreiben Sie einen spannenden Krimi". Dazu gibt es viele Schreibaufgaben, die Sie gleich ausprobieren können. Theorie ist zwar wichtig, um einen ersten Einblick in die "Funktionsweise" eines Krimis zu bekommen, aber es gilt immer noch "Übung macht den Meister".

Für die Schreibkurse, die ich gebe, habe ich verschiedene Skripte hergestellt, die Autoren Hilfestellung geben beim Schreiben von Krimis und Kurzgeschichten. Neben dem Krimi-Workshop gibt es diese beiden Ebooks gratis dazu:
  • Checklisten für Autoren
  • 201 Ideen und Aufgaben für Autoren
 Die drei PDF-Dokumente gibt es auf einer CD. Ein schönes Geschenk für alle (angehenden) Autoren.

Weitere Infos gibt es auf meiner Ebook-Website www.nina-schwarz.com
Bestellen Sie die CD ganz unkompliziert und Sie ist noch vor Weihnachten bei Ihnen Zuhause.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Verbrechen in Berlin - 32 historische Kriminalfälle

Eine Leiche in einem Koffer auf einem Bahnsteig. Ein Mord im Adlon. Die erste Fahndung nach einem Verbrecher im Fernsehen. Das alles sind Fälle aus der Neuerscheinung „Verbrechen in Berlin“

32 Kriminalfälle hat Regina Stürickow für dieses Buch in alten Polizeiakten recherchiert. Die Verbrechen haben es in sich: Mord und Raub waren in Berlin zu allen Zeiten an der Tagesordnung. „Verbrechen in Berlin“ beschreibt herausragende Fälle von der Tat über die Ermittlungen der Kriminalpolizei bis hin zur Gerichtsverhandlung – wenn der Täter denn gefunden wurde. Das Besondere: Die Geschichten werden mit 150 historischen Bildern illustriert.

Wer Berliner Lokalkolorit mag oder Interesse an historischen Verbrechen hat, für den ist dieses Buch genau richtig.

Buch online bestellen.

©Elsengold Verlag

Mittwoch, 29. Januar 2014

Stephan Harbort: Aus reiner Mordlust: Der Serienmordexperte über Thrill-Killer

Stephan Harbort: Aus reiner Mordlust
Buchcover: © Knaur
Es gibt Menschen, die den Drang dazu verspüren zu töten – ohne Motiv, ohne Auftrag. Doch was geht wirklich in den Köpfen dieser Thrill-Killer vor? Stephan Harbort ist Experte für Serienmorde und befasst sich nun als Erster grundlegend mit dem Phänomen der Mordlust. Er schildert die Taten, die Ermittlungen und gibt Einblick in die psycho­logischen Hinter­gründe dieser Fälle.

Von 1997 bis 2012 führte Stephan Harbort Interviews mit mehr als 70 verurteilten Serienmördern in Justizvollzugsanstalten und psychiatrischen Krankenhäusern. Seine Erkenntnisse und Einblicke sind in die Veröffentlichung dieses Buches geflossen.

Wenn Ihr wollt, könnt Ihr einige Auszüge aus dem Buch lesen. Auf der Seite des Autors gibt es eine Leseprobe.

Die Fälle im Überblick:

1. Böse aus Freude
2. Maximalphantasie
3. Das Schweigen der Lämmer
4. Halloween unchained
5. Online geködert, offline getötet
6. "Kann ich dein Herz haben?"
7. Zwei Welten
8. Blutige Ausrufezeichen

Über den Autoren
Stephan Harbort ist einer der renommiertesten Kriminalisten Deutschlands. Er wurde 1964 in Düsseldorf geboren, wo er heute noch mit seiner Familie lebt.

Der Kriminalhauptkommissar und Diplom-Verwaltungswirt war Lehrbeauftragter an der FH Düsseldorf, Dozent am Polizeifortbildungsinstitut Neuss und entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Serienmördern.

Das Buch "Aus reiner Mordlust" ist im Buchhandel und online erhältlich.


Mittwoch, 14. August 2013

Sibylle Tamin: Das Böse von nebenan: Wahre Kriminalfälle aus der Provinz

Dramatisch, packend und wahr: Kriminalfälle aus einer scheinbar heilen Welt.

Gründonnerstag 2009: der allseits beliebte und engagierte 18-jährige Tobias S. richtet gemeinsam mit seinem Freund bestialisch und grausam seine beiden Schwestern hin. Danach feiern die Täter seelenruhig in einer Gaststätte mit den Eltern, um sie später ebenfalls kaltblütig zu ermorden. Die monströse Tat zweier junger Männer stürzt eine ganze Gemeinde in Entsetzen, Fassungslosigkeit und Verzweiflung. Es gibt keine Erklärung. Kein Motiv.

Das Böse mitten in unserer Gesellschaft – das ist das große Thema der preisgekrönten Journalistin Sibylle Tamin. Ihre Neugier gilt der vermeintlich heilen Welt, der Provinz, in der das plötzliche Aufbrechen des Bösen die Oberflächengemütlichkeit dramatisch zersetzt.

Wie konnte das passieren?
Vor unseren Augen?
Mitten unter uns?

Das Buch gibt es u.a. bei Amazon.

Mittwoch, 7. August 2013

Berndt Marmulla: Ein Mord wie im Kino: Authentische Kriminalfälle aus der DDR

Berndt Marmulla, lange Jahre als Leiter der Abteilung "Schwere Verbrechen und Serientäter" tätig, öffnet seine Akten und präsentiert fünf ungewöhnliche Fälle: Ein Mord in Ostberlin, den erst das BKA aufklären kann. Ein Raubmord an der Inhaberin eines Lottoladens - kann eine Frau so brutal morden? Ein Kunstdiebstahl, der zu diplomatischen Verwicklungen führt. Ein toter Homosexueller, die Spur führt in den Westen. Und: ein Brand ruft die Feuerwehr auf den Plan, die findet eine Leiche. War das Feuer ein Vertuschungsmanöver? Marmulla gibt aus erster Hand Einblick in die Ermittlungsarbeit der Volkspolizei und ihrer Sonderermittler.

In den 80er Jahren, am Rande Berlins, wurde die Polizei von aufmerksamen Nachbarn gerufen. Man habe Hilferufe gehört. Die Volkspolizei fährt vor, dringt in das zweigeschossige Wohnhaus ein und findet eine tote Frau in ihrem Blut. Die Leiche ist noch nicht erkaltet, der Mord muss unmittelbar zuvor erfolgt sein. Die beiden Polizisten rufen über Funk Verstärkung und Gerichtsmedizin, und ehe die Kollegen anrücken, schauen sie sich im Gebäude um. Wie man später feststellen wird: Als die Streife im Haus war, befand sich auch noch der Mörder dort: eine junge Frau Mitte 20. Sie flüchtete aus dem zweiten Geschoss, indem sie sich am Fallrohr der Dachrinne hinabließ. Dabei stürzte sie hinunter. Trotz Beckenbruch konnte sie das Grundstück unbemerkt verlassen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf und stellte schließlich die Täterin.

Der Autor hat seinerzeit als Kriminalist an diesem Fall gearbeitet. Aus eigenem Erleben und mit Hilfe der Unterlagen rekonstruiert er spannend diesen wie auch andere authentische Kriminalfälle aus der DDR, an deren Aufklärung er aktiv beteiligt war.


Das Buch gibt's u.a. bei Amazon. 

Samstag, 11. Mai 2013

Michael Tsokos: Die Klaviatur des Todes

Autoren sollten immer auf dem Laufenden sein, wie die heutige Gerichtsmedizin arbeitet. Einen Einblick gibt einer der bekanntesten Gerichtsmediziner Deutschland, Michael Tsokos

Ein Toter auf einer Berliner Straße – Opfer eines heimtückischen Mordes oder ein tragischer Unfall? Eine grausam verstümmelte Frauenleiche – war es ein brutales Sexualverbrechen? Ein Ehepaar mit schweren Vergiftungssymptomen – standen die beiden auf der Todesliste des russischen Geheimdiensts? Der Rechtsmediziner Michael Tsokos wird immer dann von den Ermittlungsbehörden um Hilfe gebeten, wenn sie mit ihrer Aufklärungsarbeit nicht weiterkommen. Er soll herausfinden, was die Toten nicht mehr erzählen können: War es Mord? War es Suizid? Oder war es ein Unfall? Realistisch und hautnah schildert Tsokos rätselhafte Fälle, an deren Lösung er selbst maßgeblich beteiligt war. Im Obduktionssaal und im Labor fügt der Forensik-Spezialist die Indizien wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Falles führt. Hochinformativ und spannend bis zur letzten Seite! (Klappentext)

Das Buch kannst Du u.a. bei Amazon bestellen.

Freitag, 28. Dezember 2012

Buch: Killerinstikt - Serienmördern auf der Spur

Zum Ende des Jahres nochmal eine aktuelle Buchvorstellung.

Was macht Menschen zu Mördern?

In "Killerinstinkt" versammelt der bekannte Kriminalist Stephan Harbort spektakuläre Fälle des Phänomens "Serienmord". Immer wieder beschäftigte ihn dabei die Frage, was Menschen zu Mördern werden lässt. Harbort nähert sich dieser Frage auf seine ganz eigene Art: Er sucht das Gespräch - mit den Tätern, ihren Angehörigen und mit den Angehörigen der Opfer. So spricht er beispielweise mit einem Krankenpfleger, der mehrere Patienten getötet hat, mit einer Frau, deren Mann zum kaltblütigen Killer wurde und mit einem Vater, dessen Sohn entführt und getötet wurde. Durch die Einbeziehung von Täter- und Opferperspektiven gelingt es Stephan Harbort, dem Leser einen sehr unmittelbaren und höchst spannenden Blick auf die Täter und ihre Taten zu vermitteln.

Das Buch kannst Du u.a. auf amazon bestellen.

Samstag, 1. Dezember 2012

Bücher für Autoren: SOKO im Einsatz

Ein Buch, das Einblicke in die Polizeiarbeit gibt und dazu noch einen der spektakulärsten Kriminalfälle in den letzten Jahren näher beleuchtet.

Klappentext: Es war der Fall seines Lebens: Unter Einsatz einer bis zu 70 Mann starken Sonderkommission gelang es Kriminalhauptkommissar Ingo Thiel im vergangenen Jahr, den wohl spektakulärsten Fall der jüngeren deutschen Kriminalgeschichte zu lösen – den kaltblütigen Mord an dem zehnjährigen Jungen Mirco. Spannend und authentisch schildert der Kommissar in seinem Buch diesen Fall von der ersten Spur bis zum Geständnis. Anhand von weiteren Mordfällen beschreibt Thiel den Aufbau und die präzise Arbeit einer SOKO: wie sie funktioniert, welche Methoden bei der Aufklärung eine Rolle spielen, und wie der Ablauf einer Tat rekonstruiert wird.

Online kann man das Buch u.a. bei Amazon kaufen.
Beim Ullstein-Verlag findet Ihr eine Leseprobe.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Bücher für Autoren: Kriminalistisches Denken

Autoren müssen sich nicht nur gut mit überzeugenden Chrakateren und Spannungsbögen auskennen, sie müssen natürlich auch die Arbeit der Polizei kennen.

Das Buch "Kriminalistisches Denken" von Walder / Hansjakob ist gerade in seiner neuesten Auflage erschienen.

Informationen zum Buch
Wie löst man einen Fall, der ein Verbrechen vermuten lässt? Eine umfassende Antwort auf diese Frage gibt dieses Buch. Es erörtert den Verdacht, mit dem alles beginnt, nennt die kriminalistischen Mittel und die Methoden ihres Einsatzes, bis ein zweifelsfreier Beweis für Tat und Täterschaft erbracht ist. Zahlreiche Beispiele aus dem Alltag der Kriminalität veranschaulichen die einzelnen Überlegungen.
Der Inhalt der Vorauflage wurde komplett überarbeitet und vielfach ergänzt. Neu erörtert werden die Themen Täterprofile, Rasterfahndung und Datenbeschaffung via Internet. Die Ausführungen zum DNA-Profil wurden ergänzt.

Autoren:
Dr. Hans Walder, verstorben Dr. iur. Hans Walder, Bundesanwalt a.D. und em. Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und strafrechtliche Hilfswissenschaften an der Universität Bern, Schweiz.
Herausgegeben von: Dr. Thomas Hansjakob, Dr. Thomas Hansjakob, Erster Staatsanwalt, Staatsanwaltschaft Kanton St. Gallen, Schweiz

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Mittwoch, 29. Juni 2011

Buchvorstellung: Auf der Spur des Bösen - Ein Profiler berichtet


Ich wollte Euch heute wieder mal ein Buch vorstellen, das im Bereich Hintergrundwissen für Krimiautoren interessant ist.

Das Buch heißt "Auf der Spur des Bösen: Ein Profiler berichtet" von Axel Petermann.

Zum Buch:
Die spektakulärsten Fälle von Deutschlands bekanntestem Profiler

Ein kaltblütiger Serienmörder. Eine verstümmelte Frauenleiche in einem Plastiksack. Ein erschossener US-Amerikaner im Zug. Kriminalhauptkommissar Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Er beschreibt seine schwierigsten Fälle. Dabei gewährt er Einblicke in die Methoden der Profiler und erklärt, was die Spuren am Tatort über die Psyche des Täters verraten. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen.

Über den Autor
Axel Petermann ist seit fast 40 Jahren bei der Kriminalpolizei, davon über 35 Jahre als Mordermittler, Leiter einer Mordkommission und stellvertretender Leiter für Gewaltdelikte, Profiler und hat bereits in über 1.000 Fällen ermittelt: Tötungsdelikte, Unfälle, Suizide. Außerdem lehrt er Kriminalistik, berät die Bremer Redaktion Tatort Vor rund zehn Jahren reichte es ihm nach einem Mord nicht mehr die Frage zu stellen: Wer hat das getan? Axel Petermann wollte zusätzlich auch das Warum verstehen. Warum haben die Täter auf eine bestimmt Art und Weise getötet? Welche bizarren Fantasien spielen sich in den Köpfen der Mörder ab? Um noch mehr über die Beweggründe einer Tat herausfinden zu können hat Petermann Täter, deren Fälle er bearbeitet und die er überführt hatte, viele Jahre nach ihrer Verurteilung aufgesucht und befragt. Er bekam Antworten auf Fragen, die bei der Bearbeitung in der Mordkommission nicht immer geklärt werden konnten. Die Psyche der Täter wurde somit transparenter. Seine Berufswahl hat er nie bereut „denn einen selbstständigeren, einen verantwortungsvolleren und abwechselungsreicheren Beruf kann ich mir nicht vorstellen – auch, und gerade weil er sich fast immer mit den Abgründen des menschlichen Verhaltens beschäftigt.“

Bestellen könnt Ihr das Buch u.a. über Amazon.
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Dienstag, 15. März 2011

Bücher für Autoren: Die Kunst des Erzählens

Wann ist ein Roman gut und wann nicht? Wie kann ich das erkennen? Natürlich ist es zum Teil immer eine Geschmacksfrage, aber es gibt auch Merkmale, an denen man es definieren kann.
Egal, ob Du eine Geschichte für die Familie, im Schreibkurs, für einen Wettbewerb oder gar ein Buch veröffentlichst. Sie wird gelesen, bewertert und kritisiert. Aber was sind die Maßstäbe?

Einer der bekanntesten Kritker hat dazu ein Buch herausgebracht, das jetzt auch in Deutschland erschienen ist. "Die Kunst des Erzählens" von James Wood.

Kurzbeschreibung:
Was unterscheidet eigentlich einen guten Roman von einem schlechten? Kaum jemand könnte das besser erklären als James Wood, einer der bekanntesten Kritiker in England und selber ein herausragender Stilist. Erzählperspektive und Beschreibungen, Figurenzeichnung und Dialoge - Wood zeigt, worauf es sich zu achten lohnt. Anhand vieler Beispiele von der Bibel über Flaubert bis zu David Foster Wallace erklärt er, was manche Autoren besser machen als andere. Doch es geht Wood nicht nur um die wesentlichen Elemente des Erzählens. Er beantwortet auch grundlegende Fragen: Was hat Literatur mit der Realität zu tun? Und vor allem: Warum bewegt sie uns so? Denn bei aller analytischen Präzision bleibt Wood ein begeisterter Leser, dessen Leidenschaft ansteckend wirkt. So gelingt ihm das Kunststück, die Geheimnisse der Literatur zu lüften, ohne ihren Zauber zu zerstören.

Das Buch kannst Du unter anderem bei online kaufen.

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