Mittwoch, 30. September 2009
Lit.Award Ruhr - Oberhausen 2010, Thema: "Lichtjahre"
Was wäre, wenn uns Botschaften aus einer fremden Welt erreichten? Würde es uns fürchten machen oder unseren Entdeckergeist beflügeln?
Wie sähe es aus, wenn wir uns aufmachten, die Welt weit jenseits unseres Horizontes zu erkunden? Träfe man jemanden auf dem Weg? Möglicherweise sich selbst?
Falls die Wissenschaft unser zukünftiges Leben unvorstellbar verändern wird: Vielleicht werden wir nicht nur durch den Raum sondern auch durch die Zeit reisen und an einem vergangenen Zeitpunkt noch einmal neu beginnen. Eventuell preschen wir auch vor und die Erde wird sich weder als Scheibe noch als Kugel erweisen. Womöglich wird eine völlig neue Dimension alltäglich.
Oder bietet der Mensch an sich schon genug Stoff für erhellende Geschichten? Wo wird er in ferner Zukunft stehen? Wo steht er gegenwärtig? Im Licht oder im Schatten? Sind unsere Ziele fern oder zum Greifen nah? Steht alles in den Sternen oder halten wir das Ruder sicher in der Hand?
Wie auch immer: Wir freuen uns auf Geschichten von Entdeckungsreisen in ferne Welten oder den eigenen Kosmos. Und falls jemand an der Reise scheiterte, scheinbar wie ein Fixstern der Dinge harrte oder es tiefe Einblicke in schwarze Seelen gäbe, so wäre auch das erlaubt.
Preisgelder:
1. Platz: 10.000,- EUR
2. Platz: 3.000,- EUR
3. Platz: 1.000,- EUR
Der Wettbewerb findet statt im Rahmen von "Ruhr.2010 Kulturhauptstadt Europas" und wird organisiert von der Stadtbibliothek der Stadt Oberhausen in Kooperation mit dem CityO.-Management e.V.
Einsendeschluss: 10. Januar 2010 (Datum des Poststempels)
Weitere Infos und Teilnahmebedingungen unter: http://www.litaward.de
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Montag, 28. September 2009
Thriller „Verblendung“ von Stieg Larsson kommt ins Kino
Das Buch war ein Bestseller. Am 1. Oktober 2009 kommt nun der Film „Verblendung“ in die deutschen Kinos. Dies ist der erste Teil der Trilogie, in der der Journalist Mikael Blomkvist und die Computer-Hackerin Lisbeth Salander Geheimnissen auf die Spur kommen.In „Verblendung“ richtet sich der schwedische Großindustrielle Henrik Vanger an den Journalisten Blomkvist. Er soll eine Familiebiographie schreiben und vor allem herausfinden, wie seine Nichte vor Jahrzehnten plötzlich verschwinden konnte. Der Journalist und die Hackerin stoßen bald auf eine heiße Spur und begeben sich damit in Lebensgefahr.
Die Romanvorlage lieferte der schwedische Autor Stieg Larsson, der 2004 an den Folgen eines Herzinfarktes viel zu früh starb.
Link: www.verblendung-derfilm.de
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Freitag, 25. September 2009
Schreibaufgabe Nr. 17: Die Bombe in einem Thriller
Jeder gute Thriller braucht eine Bombe. Das muss nicht eine „echte“ Bombe sein, aber es kann. Es kann auch ein anderes Ereignis sein, oder sogar ein Vorgang in einem Deiner Charaktere – eine Explosion der Wut.
Es gibt zwei wichtige Kriterien für eine Bombe in einer Geschichte. Zum einen muss dort die langsam brennende Lunte sein, die die Spannung aufbaut. Zum anderen die massive Explosion, die alles verändert. Es könnte mehrere Bomben geben. Einige könnte die Hauptfigur Deiner Geschichte noch so gerade eben entschärfen, aber dann gibt es doch einen großen Knall (real oder symbolisch).
Wie verändert sich Deine Geschichte? Wie verändert sich Deine Hauptfigur? Kämpft sie weiter oder zieht sie sich zurück?
Viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.
Weitere und natürlich andere Schreibaufgaben, findest Du im Skript „201 Schreibaufgaben und Ideen für Autoren“, das Du unter www.nina-schwarz.com bestellen kannst.
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Mittwoch, 23. September 2009
Leser wählen, welcher Nachwuchsautor gewinnt - Online-Abstimmung
Leser können ihre Stimme online bis zum 18. Oktober abgeben, danach können sie dann live dabei sein, wenn es um den Einzug ins Finale geht: In Hamburg wird die erste Live-Lesung durch die Nachwuchstalente am 20. Oktober stattfinden. Die übrigen Lesungen werden in Berlin am 22. Oktober, in Münster am 27. Oktober und am 29. Oktober in Nürnberg stattfinden. Nach der letzten Lesung stehen die regionalen Siegergeschichten als Podcast online zur Verfügung. Auch dann dürfen die Leser wieder mitbestimmen, wer am 7. Dezember in der Kulturkantine des SPIEGEL-Verlags in Hamburg durch Publikum und Jury zum Sieger gekürt wird. Der Hauptpreis ist mit 3.000 Euro dotiert, und die Siegergeschichte wird zudem im KulturSPIEGEL veröffentlicht.
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Montag, 21. September 2009
Bücher für Autoren: „Schriftsteller werden“ von Dorothea Brande (Neuauflage)
Ende August erschien die überarbeitete dritte Auflage des „Klassikers“.Als Einstieg zeigt Brandes anhand von Schreibblockaden auf, dass diese nicht im handwerklichen Können des Schreibers liegen, sondern in seiner Persönlichkeit. Daher benötige er häufig andere Formen der Unterstützung als nur das Wissen über Schreibtechniken, den Aufbau der Handlung oder die Schaffung von glaubwürdigen Figuren.
Außerdem steht sie auf dem gesunden Standpunkt, nur wer regelmäßig übt, kann gut Text verfassen. In ihrem Buch regt Dorothea Brande an, sich mit Übungen zu beschäftigen, um sich selbst wahrzunehmen und herauszufinden, was einen zum Schreiben motiviert und inspiriert.
Die Autorin will dem Leser nicht vermitteln, wie man als Schriftsteller schreibt, sondern wie man ein solcher wird. Die Schwierigkeiten bei den meisten, die sich am Verfassen von Texten versuchen, lägen nicht im handwerklichen Können, sondern in vier möglichen Blockaden: in der Unmöglichkeit, überhaupt mit Schreiben zu beginnen
Freitag, 18. September 2009
Schreibaufgabe Nr. 16: Verschiedene Erzählperspektiven
So kennt der Leser die Sichtweisen beider Seiten, die handelnden Figuren aber nur ihre eigene. Die Schwierigkeit für den Autoren besteht darin, genau aufzupassen, dass die Figuren wirklich nur auf ihre Weise reagieren. Schnell unterläuft einem hier der Fehler, dass Charaktere so reagieren, als würden Sie die Gedanken des anderen kennen, aber die kennt nur der Leser. Dies versetzt den Leser in eine übergeordnete Position und der Leser fühlt sich mehr beteiligt an der Geschichte. Er weiß, welche Falle der Täter stellen wird und fiebert nun mit dem Ermittler mit. Wird er in die Falle tappen oder hat er gar selbst eine Falle gestellt?
Entwickle eine Geschichte aus zwei verschiedenen Erzählperspektiven. Wer sind die erzählenden Figuren? Worum geht es in deiner Geschichte? Welche Tricks und Kniffe kannst du einfügen, die deine Leser fesseln?
Viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende.
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Mittwoch, 16. September 2009
Sechs Romane sind für den Deutschen Buchpreis 2009 nominiert
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat die sechs Finalisten bekannt gegeben, die für den Deutschen Buchpreis 2009 nominiert sind. Eingereicht wurden insgesamt 154 Romane.
Nominiert wurden Hertha Müller („Atemschaukel“), Kathrin Schmidt („Du stirbst nicht“), Rainer Merkel („Lichtjahre entfernt“), Norbert Scheuer („Überm Rauschen“), Clemens Setz („Die Frequenzen“) und Stephan Thome („Genzgang“).
Der Buchpreis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird am 12. Oktober während der Frankfurter Buchmesse verliehen.
Link: www.deutscher-buchpreis.de
hMontag, 14. September 2009
Editieren von Texten: 4. Die Charaktere
Ohne lebendige, überzeugende Figuren ist auch die spannendste Geschichte ein Ärgernis für den Leser, falls er sie überhaupt zu Ende liest. Beachte bei der Ausarbeitung folgende Grundregeln
- Sind deine Figuren real? Oder sind sie eine Mischung aller Stereotypen aus Büchern, die du je gelesen hast? Sind sie komplex genug, um den Leser zu interessieren?
- Sind deine Figuren einheitlich bis zum Schluss? Leser nehmen unterschiedliche Beschreibungen von Figuren durchaus wahr (langes Haar, kurzes Haar und plötzlich wieder langes Haar). Hat deine Figur ein körperliches Gebrechen, dann achte genau darauf, was sie kann und was nicht, die Leser fühlen sich hinters Licht geführt, wenn der Fall gelöst wird, weil die „gelähmte“ Hauptfigur zwischenzeitlich eine Fassade hinaufgeklettert ist, um Informationen aus einem Bürogebäude zu besorgen.
- Deine Hauptfigur muss vor einem inneren oder äußeren Konflikt (oder beides) stehen. Sie muss ein Rätsel lösen oder sich einem Gewissenkonflikt stellen, nur so kannst du deine Leser fesseln.
- Entwickelt sich die Hauptfigur in deiner Geschichte? Eine Handlung ist nur interessant, wenn dein Hauptcharakter am Ende eine Entwicklung durchgemacht hat. Er hat etwas erreicht, er hat neue Einsichten erlangt, er sieht verschiedene Dinge nun anders. Wenn nicht, was ist dann der Sinn deiner Geschichte?
- Vermittle den persönlichen Hintergrund deiner Figuren häppchenweise und vorzugsweise dort, wo es in die Geschichte passt, z.B. durch Rückblenden. Schreibe nicht die ganze Lebensgeschichte deiner Hauptcharaktere an einem Stück, das stoppt den Fluss der Handlung und der Leser muss sich seitenweise durch „dröge“ Beschreibungen quälen.
Weitere ausführliche Informationen, wie du deine Geschichten mit Figuren bevölkerst und ein umfangreiches Schaubild für Figuren findest du im Krimi-Workshop-Skript .
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Freitag, 11. September 2009
Schreibaufgabe Nr. 15: Was macht dich eifersüchtig?
Denke darüber nach, was dich eifersüchtig macht. Jemand, der mehr Geld hat als du, der deinen Job bekommen hat, der deinen Ex-Partner geheiratet hat und so weiter?
Nun entwickle eine Geschichte, rund um ein Eifersuchtsthema. Was fühlt die betrogene Person? In wie weit hat die Hauptfigur Ihre Eifersucht unter Kontrolle oder dreht sie völlig durch? Was unternimmt sie? Wird sie sich rächen? Wenn ja, wie und wann? Subtil oder aggressiv?
Warst du schon mal so richtig eifersüchtig? Hast du dich gerächt?
Weitere Schreibaufgaben findest du im digitalen Skript "201 Schreibideen und Aufgaben für Autoren" unter www.nina-schwarz.com .
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Mittwoch, 9. September 2009
Krimifestival TATORT EIFEL, 11.-20. September 2009
TATORT EIFEL – alle zwei Jahre kommen Autoren, Senderverantwortliche, Regisseure, Produzenten, Verlagsvertreter und Schauspieler zum konspirativen Austausch in die Vulkaneifel, handeln mit Stoffen, besprechen Ideen und Konzepte und unterstützen den Nachwuchs. Beim führenden Krimifestival im Land wurde schon manche Autorenkarriere gestartet.
Lest hier die ganze Pressemitteilung.
Das Programm
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Montag, 7. September 2009
Literaturwettbewerb Timmendorfer Strand
Zum dritten Mal findet in diesem Jahr derLiteraturwettbewerb statt, dieses Mal unter dem Motto „Spuren…“. Und wenn diese dann noch mit dem Timmendorfer Strand oder Niendorf in Verbindung stehen, dann sollten Sie diese unbedingt niederschreiben und einsenden.
Folgende Vorgaben sind zu beachten:
- Nur Kurzgeschichten, keine Gedichte oder Drehbücher
- Nur unveröffentlichte Texte
- Maximal drei maschinengeschriebene DIN-A4 Seiten
- Das Manuskript in zweifacher Ausfertigung einsenden (Schrifttyp Arial, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5 und einen Seitenrand von 2 cm)
- Kurzbiographie (5 Zeilen)
- Einsendeschluss 30. November 2009
Ich wünsche euch viel Spaß und viel Erfolg!
Weitere Infos zum Wettbewerb findet ihr unter
www.timmendorfer-strand.org/navigation/index-aktuelles.html
Infos und Skripte, wie Sie gute Geschichten schreiben und wie Sie an Ideen kommen, finden Sie unter: http://www.nina-schwarz.com/
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Freitag, 4. September 2009
Schreibaufgabe Nr. 14: Unfall oder kein Unfall?
Schau dir die Lokalnachrichten an. Dort wird vielleicht von ein oder zwei Unfällen berichtet. Was wäre, wenn das gar keine Unfälle waren?
Wer ist das Opfer und wer der „Täter“? Wie hat der Schurke es geschafft, es wie einen Unfall aussehen zu lassen? Warum hat er es getan? Gab es Zeugen? Wenn ja, weiß der Täter von diesen Zeugen? War es ein einmaliger „Unfall“ oder eine ganze Serie Vorfällen? Wurde das Opfer zufällig ausgewählt?
Überlege dir noch mehr solcher Fragen und entwickle daraus eine Geschichte. Wer ist der nächste, dem ein „Unfall“ passiert?
Du könntest die Geschichte aus der Perspektive des Ermittlers schreiben. Ab wann realisiert er, dass es sich nicht um Unfälle handelt? Erkennt er die Serie? Findet er heraus, wer das nächste Opfer werden soll? Kann er es retten?
Dieses ist eine gute Ausgangsposition und eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven (Täter, Ermittler, Angehöriger) zu schreiben und auch mit alternativen Motiven und Intentionen.
Viel Spaß beim Schreiben und ein schönes Wochenende
hMittwoch, 2. September 2009
Google Buchsuche – Bundesregierung verteidigt Autoren und Verleger gegen Google vor US-Gericht
Google hat in den USA seit 2004 ohne vorherige Zustimmung der Rechtsinhaber Bücher aus US-amerikanischen Bibliotheken gescannt: Die digitalen Kopien nutzt Google für den Aufbau einer Datenbank (sog. "Google Books"-Projekt). Unter den gescannten Büchern befindet sich auch eine Vielzahl von Büchern deutscher Autoren.
Hier die komplette Pressemitteilung.
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